Einiges über meine Stadt

Tolle Panoramen bietet Istanbul an. Einer meiner Favoriten ist es von Suleymaniye aus ins Bosphorus zu schauen. Aber auch vom Galataturm rundherum über die Stadt oder vom Peraviertel auf dem Bosphorus bietet es sich an. Andererseits im modernen Stadtteil gibt es auch die Möglichkeit von einem Platform über 230 meter höhe zu sein.

Panorama Istanbul
Blick auf das Kreutzfahrtschiffshafen


Der Bosphorus

Die Bosporusfahrt gehört nicht ohne Grund zu den beliebtesten Touristenaktivitäten in Istanbul. Denn auf dem Schiff entflieht man dem Lärm des Verkehrs und das Kaos der Metropole. Also man kann unterwegs mehrere Sehenswürdigkeiten bestaunen. Zum Beispiel die Paläste , die Zitadellen an der engste Stelle des Bosphorus und die Uferhäuser etc.

An den beiden Ufern dieser Wasserstraße, die Europa und Anatolien voneinander trennt, herrscht ein harmonisches Leben von Vergangenheit und Gegenwart. Andererseits ist es geprägt von Glanz und schlichter Schönheit. Neben alten Sommervillen aus Holz stehen moderne Hotels. Aber auch neben mächtigen Marmorpalästen, eleganten Wohnvierteln folgen kleine Fischerdörfer. Bei einer Bosporusfahrt kommt man zunächst an der 600m langen Fassade des Dolmabahçe Palastes vorbei. Dann kommt der Cırağan-Palast, der restauriert und in ein Hotel umgebaut wurde. In Ortaköy, der nächsten Anlegestelle herrscht seit Jahrhunderten religiöse Toleranz, wie eine Moschee, eine Synagoge und eine Kirche in unmittelbarer Nachbarschaft bezeugen. Aber zugleich liegt ein Vergnügungsviertel zwischen diesen heiligen Bezirken. Im Hinergrund liegt die Bosphorusbrücke, die Europabrücke, die Europa mit Asien verbindet. Somit bildet sich ein starker Kontrast zu der traditionellen Architektur des Ortes.

Der Beylerbeyi-Palast liegt auf der asiatischen Seite hinter der Brücke. Hinter dem Palast erhebt sich der höchste Hügel Istanbul’s, der Camlica Hügel. Am gegenüberliegenden Ufer bilden die aus osmanischer Zeit stammenden Uferhäuser einen reizvollen Kontrast zu den Luxuswohnhäusern des Nachbarortes Bebek. Wenige Kilometer weiter an der engste Stelle des Bosporus liegen sich an den Ufern die Zitadellen Anadolu Hisari und Rumeli Hisari gegenüber. Vor Anadolu Hisari schmückt der Küçüksu-Palais das asiatische Ufer. Und weiterhin die zweite Verbindung zwischen den beiden Kontinenten, die Fatih Sultan Mehmet Brücke.

Man hat die Möglichkeit eine Pause an den Göksu Fluss zu machen und die Fahrt in zwei Teilen zu geniessen.

Bosporus
Bosporus am Abend

Die Basilika Zisterne

Die Basilika Zisterne ist eine spätantike Zisterne westlich der Hagia Sophia in Istanbul, welches ein “muss” ist zu besichtigen.

Die unterirdische Zisterne verdankt seinen Dasein dem Kaiser Justinian, welcher die Zisterne zwischen 532 und 537 bauen lies. Somit diente es als Wasserspeicher zur Versorgung des kaiserlichen Haushaltes. Sie hat ein Fassungsvermögen von ca. 100.000 Kubikmetern Wasser. Insgesamt 336 je neun Meter hohen Säulen tragen das Gewölbe. Das Wasser kam aus dem Belgrader Wald nördlich von Istanbul über die Aquädukte des Hadrian und Valens.

Basilika Zisterne
Die Basilika Zisterne

Nachtleben in Istanbul

Istanbul ist eine Weltstadt, die sich all das Modernste allerschnellstens anpasst. Reich an Clubs und Bars jeden Geschmacks. Auf der Suche eines orientalischen Abends hat man es schwierig. Weil die alten Nachtclubs mit Bauchtanz in den letzten 20 Jahren geschlossen sind. Deswegen sind Sie als Gast an einen Show mit Bauchtanz  teilzunehmen gezwungen auf die “touristischen” Türkischen Abend Shows mit Bauchtanz und Folklore.  In 4 – 5 verschiedene Lokale variieren die Preise inklusive 4 Gaengiges Abendessen mit 2 Lokale Getränke von 75 bis 85 Euro pro Person.

Nachtleben Istanbul
Nachtleben in Istanbul

Aber hier finden Sie einige Aufnahmen von einem alternativen orientalischen Show und Club. Dorthin gehen überwiegend Einheimische hin. Andererseits bietet der Club qualitatives oriantalisches Essen und unlimitierte alkoholische und unalkoholische Getränke.

Der Grosse Basaar

Grand Bazaar (5)
In dem Grossen Basaar

Der Große Basar hat eine Fläche von über 45.000 m² und beherbergt rund 4000 Geschäfte mit den verschiedensten Angeboten in 62 Strassen. Gegründet wurde er im 15. Jahrhundert unter Sultan Mehmet II. nach der Eroberung Konstantinopels. In den Basaren ist es üblich, dass die Geschäfte nach Branchen sortiert werden, so auch im Grossen Basar, was häufig auch an den Straßennamen zu erkennen ist.

Aussicht vom Galataturm

Der Galataturm bietet eine wünderschöne Aussicht über Istanbul an. Von dort aus sieht man die Altstadt, das Goldene Horn , die Galatabrücke und die Hauptsehenswürdigkeiten. Sowie hat man einen Blick über den Galataviertel, über den Bosphorus bis zu der asiatische Seite von Istanbul.

Panorama Galata
Panorama Galata

Türkisches Barock

Der Barock als Baustil kam in der Mitte des 18.Jhd. in den osmanischen Reich an. Die Nuruosmaniye war die erste Moschee Istanbuls im Stil des osmanischen Barocks. Allerdings hat man die Strömung auch als den türkischen Rokoko benannt. Die Eigenschaften des Barocks sind besonders in den Bögen der Arkaden und Fenstern zu sehen. Aber auch weitere Details sind in den Nischen zu beobachten, wo früher die Muqarnas Ornamente sich befanden.

Nuruosmaniye Moschee
Türkisches Barock

Die Mausoleen von Istanbul

In der Regel hat das Datum der Tod eines Sultans nichts mit dem Datum des Baus seines Mausoleums zu tun, weil der Brauch nach, der verstorbene Herrscher sofort begraben und ein Zelt über seinem Grab errichtet wurde. Deswegen wurden meistens die Mausoleen zu einem späteren Zeitpunkt gebaut.

Istanbuls älteste monumentale Mausoleum ist der Mahmud Pascha Mausoleum, welches in 1464 gebaut wurde. Allein mit den emaillierten Fliesen in den Farben hell- und dunkelblau weisst er eine wunderschöne Dekoration auf. Wegen ihre Außenwände, bildet es eine exquisite Fortsetzung der alten türkischen Überlieferung.

Die Mausoleen der Sultane sind alle wichtigsten Errungenschaften der türkischen Kunst, die neben ihre gestiftete Moscheen sich befinden. Davon wurde das Mausoleum von Mehmet den Eroberer, der von den Erdbeben in 1766 schwer beschädigt wurde, vor dem Ende des 18. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Allerdings sind die Mausoleen an der Yavuz Selim Moschee , Süleymaniye Moschee , neben der Yeni Cami und an der Hagia Sophia  alle im 16. und 17. Jahrhundert erbaut und die Werke sind von blendender Schönheit.